Über mich

In meinem Beruf als Modistin war ich immer von der Tatsache fasziniert, wie sehr Farbe eine Form grundlegend verändern und beeinflussen kann. So war für mich klar, daß die Malerei, und hier hauptsächlich das Aquarell, aber auch andere experimentelle Techniken, der Weg sein kann, Wirklichkeiten immer wieder anders zu schaffen, zu erleben und zu deuten.

Die Besuche von Kursen und Seminaren bei verschiedenen Lehrern, wie Prof. Swoboda, Prof. Otte, Prof. Kirschner, und Mag. Rogler, haben nicht nur Grundkenntnisse vertieft oder Einblicke in andere Gestaltungsmöglichkeiten gewährt — sie haben auch viele Fragen offen gelassen, die ich mich immer wieder bemühe, auf künstlerischem Wege zu beantworten.

Durch die Beschäftigung mit der Malerei erlebe ich meine Umwelt viel bewußter: die Natur, die Menschen und auch die vielen banalen Dinge, die uns so selbstverständlich umgeben, daß man sie schon nicht mehr wahrnimmt, werden gemalt wieder sichtbar gemacht, gewinnen an Bedeutung.

Das Komponieren mit Farben bis sie harmonisch klingen, ist für mich immer wieder eine neue Herausforderung und ein beglückendes Erlebnis.